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Februar 8, 2021

„Von dreckigen B*ches und maskulinen Jungs“ – Doing Gender in der Jugend(sozial)Arbeit

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Geschlechterrollen werden gesellschaftlich geprägt – manchmal sehr starr, manchmal flexibler. Um junge Menschen in ihrer Suche nach ihrer eigenen Geschlechtsidentität zu unterstützen, ist es hilfreich, den sozialen Herstellungsprozess von Geschlecht bzw. Geschlechtszugehörigkeit in den Blick zu nehmen, in dem „Geschlecht“ als Unterscheidungskategorie gesehen wird. Denn Menschen können männlich, weiblich oder alles andere zugleich sein oder mal mehr das eine, mal mehr das andere. Stereotype Erwartungen in Gesellschaft und Familie, aber auch in Jugendszenen und Sozialen Medien begrenzen jedoch das Spektrum der Geschlechtsidentitäten. Wie geht es den jungen Menschen, mit denen wir arbeiten, in ihrer eigenen Geschlechtsidentität? Wie können Fachkräfte die weitere Suche der Jugendlichen nach einer eigenen Geschlechtsidentität fördern und wie stärken wir die Jugendlichen in ihrem Umgang mit der Thematik? Diesen Themen soll sich die Fortbildung widmen. Dabei geht es unter anderem um die folgenden Fragen:

Welchen Herausforderungen sehen sich gerade männlich identifizierte Jugendliche gegenüber, womit sind weiblich gelesene Jugendliche konfrontiert und was können wir tun, um Jugendliche zu unterstützen, die sich nicht im binären System wiederfinden? Welche Rolle spielen Mainstream-Musik und populäre Jugendszenen und was hat das mit gesellschaftlichen Prägungen und Erwartungen zu tun? Welche Rolle spielt auch die eigene Geschlechtlichkeit in der Arbeit mit Jugendlichen? In der Fortbildung werden Methoden der genderreflektierten, politischen Bildung aus der Jugendkulturarbeit vorgestellt und durchgeführt. Darüber hinaus wird es viel Raum für Austausch und kollegiale Reflektion geben.

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